uwekaiser.com

 

Schule

Hainichen

Beatles

Whisky

Ausweise

Ich

Fotos

Grenze


Links
Impressum
E-Mail

(C) UK 2026


USA / Kanada

Seattle - Alaska

und zurück 2025 (I)

Seattle - Watson Lake


Am Reformationstag 2024 klickerte ich aus Langeweile auf den Websites einiger Fluggesellschaften herum, ein Urlaub hinterm großen Teich wäre mal wieder angebracht. Jahrelang verhinderten Corona und die daraus resultierenden sehr hohen Flugpreise und Preise für Mietwagen eine Reise übern großen Teich. Und plötzlich starrte mich ein Preis an, an dem ich erst einmal Haken und Fallstricke suchte: Berlin - Seattle bei Lufthansa für knapp 1400 €. Für einen (das wäre schon erträglich gewesen)? Nein, für zwei!!! Da es keine krummen Sachen gab, wurde gebucht.

Dazu gleich ein Mietwagen (Chevy Tahoe) für eine Summe, die ich beim letzten Trip nach Alaska als irrwitzig ignoriert hätte, die aber nur noch halb so hoch war wie bei den Recherchen der Vorjahre. Das mit dem Mietwagen korrigierten wir im Frühjahr noch: einen 1500er RAM gab es für 30 Tage für sagenhafte 1300 €, also wurde der Tahoe storniert.

Der Hinflug verlief planmäßig. Die Einreiseprozedur am Flughafen SEA dauerte mit Warterei keine 20 min... Unfassbar! Bei den letzten Einreisen in die USA waren es immer rund 2 Stunden. Und da aus dem 1500er RAM sogar ein 2500er (mit 6,4-l-V8-HEMI-Motor und 416 PS) wurde - selbst für US-Verhältnisse eine mehr als ordentliche Größe -, war alles in bester Ordnung!!! Das Gepäck fand locker und lässig auf der Rückbank Platz. Der Fahrkomfort war sensationell und nach 2 Tagen hatte man sich auch an die Ausmaße dieser rollenden Burg gewöhnt.


Mt. Rainier National Park

Die ersten anderthalb Tage verbrachten wir in Seattle, um Ausrüstung und Vorräte zu ergänzen. Das ging ziemlich schnell und so konnten wir uns wieder eine Tour zum Mt. Rainier NP leisten. Das Wetter war auch passend und so zeigte sich der Mt. Rainier von allen Seiten in strahlender Sonne.


British Columbia:

Hope - Dawson Creek - Watson Lake (YT, E)

Erste Station auf kanadischer Seite war wieder einmal Hope (B). Weiter ging es - auch bekannt - durch den Fraser Canon nach Norden über Williams Lake bis Prince George (C). Diesmal wichen wir von der sonstigen Route ab und steuerten Dawson Creek (D) an, um den Alaska Highway ab Meile Null zu fahren.

Hope, Downtown


Erinnerung an Dreharbeiten zu "Rambo I"


Alexandra Bridge


Hell's Gate


Wlliams Lake


Barkerville

"Barkerville - Historic town & park" mit seinen alten Häusern und anderen Objekten ist eine Erinnerung an die "gute alte" Goldgräberzeit im 19. Jahrhundert. Der Abstecher auf halben Weg zwischen Williams Lake und Prince George (rund 80 km nördlich von Quesnel auf der Straße Nr. 26 nach Osten) lohnt sich und man sollte ruhig einige Stunden einplanen.


Dawson Creek

Der Startpunkt des Alaska Highways musste bei der vierten Reise auf der legendären Straße endlich mal mitgenommen werden, nachdem wir die Jahre vorher immer die etwas kürzere Route direkt nach Charlie Lake genommen hatten.


Mile Zero

 


Alaska Highway

Der Alaska Highway war, wie alle Straßen, stark von den Waldbränden der vergangenen Jahre im wahrsten Sinne des Wortes gebrandmarkt. Die zumeist durch Menschen verursachten Waldbrände hatten auch Auswirkungen auf die Tierwelt: An der Route sah man deutlich weniger Tiere als sonst üblich, weil diese durch die Brände in abgelegene Gebiete vertrieben wurden. Selbst die sonst zahlreichen Schwarz- und Braunbären sah man kaum. Nur auf die Bisonherde zwischen Ft. Nelson und Watson Lake war Verlass. 


Tankstelle Pink Mountain


Einer der wenigen Schwarzbären, die wir sahen


Und noch ein Schwarzbär


Welcome to Yukon


Air Force Lodge, Watson Lake


(C) Uwe Kaiser, 2026

Zum Teil II

Zum Seitenanfang